Der geeignete Standort für Windenergieanlagen

Die Auswahl des geeigneten Standortes orientiert sich an konkreten Daten und Fakten.

Windräder

Windenergieanlagen können in allen Klimazonen, auf See und in allen Landformen (Küste, Binnenland, Gebirge) zur Stromerzeugung eingesetzt werden. 2009 ermittelten Forscher der Harvard-Universität unter vorsichtigen Annahmen das globale Windenergiepotential und kamen zu dem Ergebnis, dass es den Weltenergiebedarf weit übersteigt. Somit hätte man das 40-fache des damaligen Bedarfs an elektrischer Energie und das 5-fache des allgemeinen Gesamtenergiebedarfs aus Wind fördern können. Eine Studie des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie zu den damit verbundenen Klimafolgen ergab, dass etwa der Weltenergiebedarf aus dem Wind entnommen werden kann, ohne dass es zu einer signifikanten Klimabeeinflussung kommt.

Diese zuversichtliche Prognose spornt unsere Firma an, den ökologischen und ökonomischen Gedanken in unserer Gesellschaft aktiv umzusetzen und den Bürgern die damit verbundene Wertschöpfung zu ermöglichen.

Die Windenergie an Land, auch On-shore-­Windenergie genannt, ist die treibende Kraft der Energiewende. In den letzten zwei Jahrzehnten hat sie sich aus der Nische heraus zur heute führenden Erneuerbare-Energien-Technologie entwickelt. Mit einem Strommixanteil von über 8 Prozent macht sie schon heute fast die Hälfte des gesamten Erneuerbaren Stroms in Deutschland aus. In Deutschland produzierten im Jahr 2011 mehr als 22.000 Windenergieanlagen mit einer installierten Leistung von etwa 29.000 Megawatt sauberen Strom für Unternehmen und Haushalte.

Aktuelle technologische wie auch politische Entwicklungen sorgen dafür, dass die Windenergie an Land auch zunehmend in Süddeutschland an Bedeutung gewinnt. Tatsächlich hat eine Studie des Fraunhofer Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) ergeben, dass vor allem in Bayern, aber auch in Baden-Württemberg ein enormes Potenzial für die Windenergienutzung vorhanden ist.

Wesentliche Aspekte für einen geeigneten Standort sind: 
  • Akzeptanz in der Bevölkerung
    Das Vertrauen in die Windenergie vonseiten der Bürger wächst. Jedoch muss die Akzeptanz der Anlagen vor der eigenen Haustüre  stets vor Ort ermittelt und neu bewertet werden.
  • Anzahl der Anlagen im unmittelbarer Umgebung
    Windenergieanlagen beeinflussen sich gegenseitig. Daher muss ein bestimmter Abstand zwischen den Anlagen beachtet werden.
  • Einspeichung in das öffentliche Stromnetz
    Kurze Wege zum Netzeinspeisepunkt sind wirtschaftlich, jedoch kein Ausschlusskriterium
  • Zufahrtsstraßen
    Die Zufahrt zu den Anlagen muss für den Servicebetrieb ständig gewährleistet sein.
  • Grundstück
    Die Größe, die Lage und der Bewuchs des Grundstücks sind wichtige Kriterien für einen Standort.
  • Windströmung
    Das Windaufkommen ist der wesentliche ökonomische Faktor für die Errichtung einer Windkraftanalge. Orientieren kann man sich vorab beispielsweise im Bayrischen Energieatlas.

Kennen oder besitzen Sie womöglich eine solche Flächen und wollen diese für regenerative Energien nutzen bzw. sich beraten lassen? Hier können Sie uns erreichen.

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